Randbemerkungen

 

Ab und weg? 

 

Vonwegen. Wer seiner Gemeinde, dort wo er gemeldet ist, für längere Zeit den Rücken kehrt, soll und wird sich dort abmelden, zumal wenn er seine Wohnung bzw. sein Haus räumt, damit es nicht über lange Zeit ungenutzt bleibt. Doch wohin mit den Möbeln und dem gesamten Hausrat? Es gibt inzwischen Möbellager, die sich hier anbieten. Doch sind die Räume häufig so klein, dass sie mit zwei Velos und ein paar Skiern schon fast voll sind. Ausserdem kosten die häufig so viel, wie eine kleine Wohnung auf dem Lande. Welche Lösung auch gewählt wird, mit monatlichen Kosten ist zu rechnen.  

Zurück zur Abmeldung. Bevor diese entgegengenommen wird, checkt die Behörde nicht nur, ob alle Steuerschulden bezahlt wurden, sie erwartet wie die Post i.d.R. eine neue Postanschrift, um Briefe etc. nachsenden zu können. Diese Anschrift kann durchaus im Ausland liegen.

Mit einer solchen ist die Bank kaum zufrieden. Doch sie spielt bei einem solchen Unterfangen keine unwesentliche Rolle. Schliesslich möchte man - wo immer man ist - an sein Geld und dieses ggf. gut verwaltet wissen. Hier mag man prüfen, ob sich ein Familienmitglied oder eine gute Freundin bereit erklärt, allfällige Post entgegenzunehmen und etwaige Aktionen ggf. nach telefonischer Absprache zu eledigen. Aber da sollten beide Parteien gut überlegen, ob das gewünscht und/oder zumutbar ist oder nicht. Grundsätzlich kann auch ein Treuhänder beigezogen werden. Doch dann wird die Übernahme der Aufgabe i.d.R. honorarpflichtig. 

Die Konsequenz einer amtlichen Abmeldung in der Schweiz sei - so meint man - dass man seine Krankenversicherung verliert. Wer sich hier nach einem Ersatz umsieht, muss erkennen, wobei sich die Auswahlmöglichkeiten mit zunehmendem Alter massiv einschränken. Hier kommt kostensteigernd hinzu, dass Reisen in die USA und Kanada mit erheblichen Prämienaufschlägen zu Buche schlagen. Da einige Auslandskrankenversicherungen nur für max. 1 Jahr abgeschlossen werden können, ist eine Planung in Abstimmung mit Reiseroute und Zeitplanung unumgänglich. Wer sich indessen im Ausland nicht anmeldet, sondern ständig unterwegs ist, kann in der Schweiz weiterhin krankenversichert bleiben. Doch auch das ist mittlerweile ein teurer "Spass"...  

 

 


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Sonnenaufgang ...

Sonnenuntergang ...

... und Sturmwolken auf dem Atlantik