Erst die Optik...

Stahlschiffe haben ihre...

 

... Stärken, aber auch ihre Tücken und Feinde. Einer davon ist der Rost. Wer sein Schiff zu lange allein lässt, wird dafür büssen. Auch wir haben das gelernt – und zwar rasch. Also liessen wir die WoC vor dem grossen Törn noch mal so richtig auf Vordermann bringen – zumindest optisch. Schliesslich soll sie sich zeigen dürfen. Und da sind Rostfahnen (hier nicht, später wieder zu sehen) völlig fehl am Platz. 

 

Also raus aus dem Wasser und ab in die Werft. Dort hat man ihr die alte Haut vom Leib gestrahlt und mehrere neue Häute verpasst. In hellerer blauer Farbe (als zuvor) strahlt sie nun (noch) schöner als je. Unsere Herzen hat sie damit gewonnen. Ob auch den Verstand, darüber wird der "Prolog" Auskunft geben. Ein technisches Upgrading ist im Anschluss daran geplant.

Stahlschiffe, zumal als Langkieler konzipiert, haben ein weiteres Handicap. Hoch gebaut und mit wenig Tiefgang lassen sich sich vor Anker schon von kleinen Wellen hochschaukeln. Das kann schnell mal zu viel werden. Deshalb haben wir Abhilfe gesucht – und - hoffentlich -gefunden.       

 

Zwei Boatstabilizer made in Australia & Switzerland wurden montiert, um vor Anker auch im Bett liegen zu können, wenn die See mal nicht spiegelglatt ist. Über die Erfahrung plaudern wir, wenn wir darüber verfügen... 

 

Natürlich haben Stahlschiffe auch Vorteile, unsere WoC ohnehin. Grosses Autonomiepotenzial, vorzügliche Stabilität, kleiner Tiefgang, viel Platz auf und unter Deck und vor allem jede Menge Handarbeit. Keine Industrieware, die zwar im ersten Jahr toll aussieht und günstig zu haben ist, aber bald mal die Schattenseiten zur Schau stellt.

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Wind of Change
Wind of Change

Nach dem Sandstrahlen erhält das Schiff eine neue Grundierung.

Wind o Change
Wind o Change

Mehrere Farbschichten sollen den Rumpf vor dem aggressiven Salzwasser schützen.

Wind of Change
Wind of Change

Das Resultat kann sich sehen lassen.