Auf in den Norden 

Die Vorbereitungen

Neu ist sie nicht, diese Idee. Einmal grenzen- und zeitlos den Globus erkunden, ohne dabei unnötig die Umwelt und das eigene Portemonai zu beanspruchen. Lieber Wind und Sonne zum Fahren und zur Stromgewinnung nutzen. (Noch) einmal der Hektik des Alltags und dem Komfort der letzten Jahrzehnte entrinnen, sich mit wenig(er) zufriedengeben, dafür umso  mehr erleben und mitnehmen: Erlebnisse, Erinnerungen, Notizen, Fotos und Filme. Und hoffentlich Freundschaften.  

Ganz unerfahren sind wir nicht, haben diverse Törns im Mittelmeer gemeinsam bestanden, 2012 den Atlantik mit (jetzigen) Freunden im Schutze der ARC überwunden, um ein Jahr später auf das Schiff unserer Träume zu stossen. Doch ob es das ist oder sein wird, das wollten wir erkunden. Ein „Prolog“ sollte klären, ob die Wind of Change  - kurz WoC - für unseren Haupt-Plan geeignet ist - und wir fähig sind, ein solches Schiff zu zweit über die Weltmeere zu führen. Der Prolog begann im Juni 2016. Der Startschuss fiel in Almerimar an der andalusischen Küste (von hier aus wird Europa mit Gemüse und Obst versorgt). Zielort war  Laboe an der Ostseeküste am Ende des Nord-Ostsee-Kanals. Da wir noch nicht "zeitlos" leben, sollten wir dort nach ein paar Wochen ankommen. Haben wir das geschafft? Ihr könnte es hier nachlesen.  

Wind of Change
Wind of Change

Aufgrund dieser und weiterer Bilder haben wir uns das Schiff seinerzeit näher angesehen...

Wind of Change
Wind of Change

In Mittelmeer-Marinas sind die Seitenausgänge kaum zu gebrauchen. Im Rest der Welt erweisen sie sich als ausgesprochen praktisch.

Wind of Change
Wind of Change

Das Schiff in seiner alten Heimatumgebung, also dort, wo es heute wieder ist.

Wind of Change
Wind of Change

Aufgrund dieser und weiterer Bilder haben wir uns das Schiff seinerzeit näher angesehen...

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Warum Ostsee? 

Warum, werden sich viele fragen, holt ihr euer Schiff vom Mittelmeer in die Ostsee? Das mare nostrum ist schliesslich das meist frequentierte Segelrevier Europas. Genau das ist die Antwort. Staus und Schlangen auf Strassen und im ÖV haben wir zur Genüge erlebt. Wir sehnen uns (erst einmal) nach etas weniger überlaufenen Regionen - auch wenn dort die Sonne nicht so brennt. Deshalb werden wir erst einmal die Ostsee im Kielwasser von Sönke Roever ersegeln. Dieser Törn startet im Frühjahr 2017 und sollte dann nach einer Überwinterung 2018 fortgesetzt werden... Wohin es dann geht, steht noch nicht fest. 

Von allen Törns werden wir berichten, wenn es soweit ist. Solange bitte wir euch um etwas Geduld.